Der Kosmopolit als Kinomensch
Wenn Tübingen als Filmstadt gilt, hat er entscheidend dazu beigetragen: eine Begegnung mit Stefan Paul.
Vor kurzem bekam er nicht nur die Tübinger Hölderlinplakette, sondern auch den baden-württembergischen Ehrenfilmpreis verliehen: Der Kinobetreiber, Filmverleiher und Regisseur Stefan Paul hat sich um die cinéastische Kultur weit über die Universitätsstadt hinaus verdient gemacht. Die Schließung seines Kinos Arsenal in der Hinteren Grabenstraße, landesweit das erste Programmkino überhaupt und unverzichtbarer Bestandteil der hiesigen Alternativkultur, konnte aber auch er nicht verhindern.
Die Arsenal-Geschichte schildert aktuell die Filmdoku „Kinoleben“. Im Podiumsgespräch mit Wilhelm Triebold und Walter Springer erklärt der gebürtige Leipziger nun, wie ihm Tübingen bei aller Weltläufigkeit nicht nur Lebensmittelpunkt, sondern auch zweite Heimat wurde.
Moderation: Wilhelm Triebold und Walter Springer
Eine Veranstaltung vom Schwäbischen Heimatbund, Regionalgruppe Tübingen
Unkostenbeitrag: 5 Euro
Anmeldung: Nicht erforderlich
