Cécile Oumhani im Gespräch mit Tim Mücke / Buchpremiere

Denn Tiger fressen keine Sterne
Roman
Aus dem Französischen von Regina Keil-Sagawe
Ein verpasster Anschlussflug am Flughafen von Bahrain bringt die Reise der Ich-Erzählerin nach Indien durcheinander. Sie ist gezwungen, in einem Hotel zu übernachten, wo sie die Afghanin Meena kennenlernt, die nach Kabul reist, um ihren Vater noch einmal zu sehen. Die Erzählerin wird von Meenas Berichten über Indien, Afghanistan, den Krieg und die Flucht über gefährliche Bergstraßen bis nach Berlin, wo eine dritte Frau ihr zur Seite steht, in den Bann gezogen.
„Cécile Oumhani erzählt mit erstaunlicher Leichtigkeit von Menschen, die mal mehr und mal weniger freiwillig zu polyglotten Weltenwanderern werden, die geprägt sind von schmerzhaften Verlusten, aber auch erfüllt sind von tiefen zwischenmenschlichen Begegnungen und die gelernt haben, sich über kulturelle Grenzen hinweg zu verständigen. Ein zauberhafter kleiner Roman mit einer universellen Botschaft in Zeiten, wo in Deutschland das Wort Remigration schon fast selbstverständlich in den Mund genommen wird.“ Stephanie von Oppen, Deutschlandfunk Kultur
Cécile Oumhani ist Dichterin und Romanautorin. Nach Jahren als Universitätsdozentin widmete sie sich ganz dem Schreiben. Sie hat zahlreiche Literaturpreise erhalten und ihr Gesamtwerk wurde mit dem europäischen Literaturpreis der Frankophonie Virgile ausgezeichnet. Sie spricht mehrere Sprachen, darunter auch Deutsch.
Denn Tiger fressen keine Sterne 
Roman von Cécile Oumhani
Übersetzung: Regina Keil-Sagawe
Verlag Schiler & Mücke, 2025
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Verlag Schiler & Mücke und dem
Deutsch-Französischen Kulturinstitut Tübingen e.V.
Eintritt: 8.- €, erm. 5.-
