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Die kleine Galerie im Club – Mit Werken von Susanne Pöhlmann und Gabriele Eberspächer und Klangperformance

24. April · 15:00 - 18:00

| Veranstaltungsserie (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung um 15:00 Uhr am 4. April 2021

Eine Veranstaltung um 15:00 Uhr am 9. April 2021

Eine Veranstaltung um 15:00 Uhr am 10. April 2021

Eine Veranstaltung um 15:00 Uhr am 11. April 2021

Eine Veranstaltung um 15:00 Uhr am 16. April 2021

Eine Veranstaltung um 15:00 Uhr am 17. April 2021

Eine Veranstaltung um 15:00 Uhr am 18. April 2021

Eine Veranstaltung um 15:00 Uhr am 5. April 2021

Eine Veranstaltung um 15:00 Uhr am 23. April 2021

Eine Veranstaltung um 15:00 Uhr am 24. April 2021

Eine Veranstaltung um 15:00 Uhr am 25. April 2021

„Die Steinskulpturen von Susanne Pöhlmann kreisen um stilisierte Urbilder menschlicher Existenz. Die vorwiegend aus Serpentin entwickelten Torsi, Köpfe und Masken stehen so auch in langen interkulturellen Beziehungen, die insbesondere im Zusammenhang mit zeitgenössischer Bildhauerei aus Simbabwe- der sogenannten Shona- Kunst und deren  Jahrtausende zurückreichenden südafrikanischen Wurzel zu sehen sind.“ (Katalog 10 Jahre Künstlerhof, Clemens Ottnad, Kunsthistoriker)

Susanne Pöhlmann/ geboren 1963 in Nürnberg/ Studium der Sozialpädagogik in Tübingen und Bremen/parallel dazu künstlerisches Schaffen u.a. an der Sommerakademie Trier und dem Zeicheninstitut Tübingen/ seit 2007 bildhauerische Arbeiten bei Merchers Chiwawa (Shona-Art: Steinkunst aus Simbabwe) und im eigenen Atelier Kunstamt Tübingen/ seit 2012 Atelier im Künstlerhof „ Alte Spitalscheune“ Rottenburg am Neckar e.V.

 

 

 

Die 1960 geborene Gabriele Eberspächer studierte von 1984 – 88 Malerei und Bildnerisches Gestalten an der Freien Kunstschule Nürtingen. Von 1996 – 98 erlernte sie das Goldschmiedehandwerk und legte die Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer Braunschweig ab.

Sie war Mitbegründerin und Mitbetreiberin der Galeriegemeinschaft atelieracht in Tübingen-Bebenhausen (2004 – 10), Dozentin für Goldschmieden an der VHS Reutlingen (2011 – 13) sowie Mitglied der Künstlergemeinschaft im Kunstamt Tübingen (2006 – 2015). Ende 2015 fand sie für ihr Atelier eine neue Bleibe im Sudhaus Tübingen.

Mitglied:
– GEDOK Stuttgart
– Württembergischer Kunstverein
– Ort für Kunst e.V. Tübingen (Gründungsmitglied)

Gabriele Eberspächers Arbeiten widmen sich dem Thema „Erinnerungen“. Der Installation time line liegen alte (Familien-)Fotos zugrunde, die zum Ausgangspunkt eines assoziativen bildnerischen Arbeitsprozesses werden, bei dem malerische, zeichnerische sowie collagierende Techniken zum Einsatz kommen. Die Anordnung der kleinformatigen Mischtechniken folgt dabei einem imaginären Zeitpfeil.

 

Luag`amôl – eine Klangkulisse für „Durchblicke“ und „time line“

Diese Klangkulisse wurde speziell für die Doppelausstellung „Durchblicke“ und „time line“ komponiert. Sie verwendet ein buntes, abwechslungsreiches Sortiment von Schlaginstrumenten – Handpan, Gamelan, Magda – um damit einen Kontrapunkt zu erzeugen zwischen Hören, Sehen der Werke und Berühren der Skulpturen im Club Voltaire. Die Musik entwickelt sich von meditativen, aufgelockerten Klangeindrücken bis hin zu dichter komponierten Abschnitten. Die Struktur des Klangteppichs – teilweise komponiert, teilweise improvisiert, mal leise, mal volltönend – ergab sich als musikalische Antwort auf die Themen in Susanne Pöhlmanns und Gabriele Eberspächers Werken. Die Musik weist abwechselnd auf Leere und Fülle, auf Erinnerung und gegenwärtige Erfahrung. Die unterschiedlichen Abschnitte der Loops wurden aus dem Eindruck der Musiker von den Motiven der Bilder entwickelt, so dass die Zuhörenden zwischen den verschiedenen Werken in der Galerie umherwandeln und dabei jedes Mal, wenn die Musik sich ändert, ihre Eindrücke unter anderen Aspekten erneuern können. Da die Klänge diese erzählende Schicht zu den präsentierten Arbeiten hinzufügen, erfahren wir, dass dasselbe Kunstwerk viele verschiedene Geschichten erzählen kann, wenn es in unterschiedlichen akustischen und räumlichen Kontexten erlebt wird. Daher der Titel „Luag `amôl – Musik, die unsere Betrachtung und Erfahrung der Werke erweitert.

Komposition: Matheus Romanetto
Performance: Süel Saracoglu (Percussion) und Matheus Romanetto (Percussion)
Aufnahme: Paul Mistygatz, Mistycat Studios

 

Der Eintritt ist frei

Ausstellungsdauer: 03. – 25. April 2021
Öffnungszeiten: Freitag, Samstag und Sonntag von 15 – 18 Uhr, sowie Ostermontag von 15 – 18 Uhr (Karfreitag geschlossen)
Zutritt haben maximal 2 Besucher  gleichzeitig. Voraussetzung ist ein tagesaktuelles „Tübinger Tagesticket“ (nächste Teststationen:
Haagtorparkplatz und Marktplatz). Es gelten die jeweils gültigen Corona-Bestimmungen.

Details

Datum:
24. April
Zeit:
15:00 - 18:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Club Voltaire
Haaggasse 26b
Tübingen, 72070 Deutschland

Veranstalter

Club Voltaire