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Anders essen – Das Experiment

10. Juli · 20:00 - 21:30

| Veranstaltungsserie (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung um 20:00 Uhr am 10. Juli 2020

Ein Film von Kurt Langbein und Andrea Ernst

Unsere Art zu essen belastet das Klima. Doch wie groß ist die CO2-Last tatsächlich und stimmt die Behauptung, dass unsere Rinder eigentlich auf den Feldern der Sojabauern in Brasilien stehen?
Wissenschaftlern ist es erstmals in Europa gelungen zu berechnen, welche Fläche für unsere Ernährungsgewohnheiten tatsächlich benötigt wird. Das Ergebnis: Jede/r von uns braucht fürs Essen ein Feld in der Größe von 4.400 Quadratmetern – ein kleines Fußballfeld. Zwei Drittel dieses Feldes stehen im Ausland – und zwei Drittel dienen nicht dem direkten Konsum, sondern der Tierfütterung. Würden alle so essen, bräuchten wir zwei Erden – weltweit stehen einem Menschen lediglich 2.200 Quadratmeter zur Verfügung. Der Film zeigt die Folgen im globalen Süden und auf den Weltmeeren. Und: unsere Lebensmittel verursachen so viel Treibhausgase wie der Autoverkehr.


Lässt sich daran etwas ändern? Drei Familien wagen sich in den Selbstversuch. Sie beginnen regional einzukaufen und entdecken das Kochen neu. Das Ergebnis überrascht. Anders essen verändert tatsächlich unseren Landverbrauch und die CO2-Last.
Ein Film über unsere Art einzukaufen, zu kochen und zu essen – und die Folgen für unsere Umwelt.  Anders Essen – das Experiment zeigt, wie man mit wenig Aufwand Vieles verändern kann.

Ein Experiment, das Mut macht.
Ein Film, der zeigt, wie es gehen könnte.

„Mit jedem Essen produzieren wir auch ein Stück Landschaft und leisten einen Beitrag zum Klimawandel – oder auch nicht.  Und tragen zum Artensterben bei – oder auch nicht.“
Benedikt Haerlin, Sozialwissenschaftler, Zukunftsstiftung Landwirtschaft
„Als Verbraucher haben wir die Macht etwas zu verändern. Wir können sagen, dieses Produkt kaufe ich – und dieses kaufe ich nicht. Das ist eine ganz bewusste Entscheidung.“
François Pasteau,Koch, Restaurantberater und Buchautor
„Wir müssen das ganze System, das wir auf Massenproduktion getrimmt haben, umorientieren. Wir haben viele Produkte, die muss man nicht über tausende von Kilometern transportieren. Die wachsen tatsächlich auch vor unserer Haustür.“
Martin Häusling, Biobauer, EU-Parlamentsabgeordneter

Eine Veranstaltung aus der Reihe „Neue Wege“
Eintritt: 5.- / erm. 3,-

Homepage

Details

Datum:
10. Juli
Zeit:
20:00 - 21:30
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Club Voltaire
Haaggasse 26b
Tübingen, 72070 Deutschland

Veranstalter

Club Voltaire