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SUMMARY:Die nicht sterben
DESCRIPTION:SOLODUOTRIO – Neue Töne aus der Quarantäne\nIn dieser einmaligen Konzertreihe präsentiert der Club Voltaire zwischen dem 11.9.2021 und dem 19.2.2022 kreative Künstler*innen\, die in der Zeit der Corona-Lockdowns Solo-\, Duo- und Trio-Programme entwickelt haben. Sie sind Zeugnisse einer ganz besonderen Zeit. Das außergewöhnliche Programm reicht von Singer/Songwriter\, Jazz\, Neue Musik\, Experimentelle Musik über Worldmusic bis zur Literaturperformance. \nAutorinnen-Gespräch mit Leseperformance und Musik\nIn ihrem neuen Roman „Die nicht sterben“ (erschienen im Penguin Verlag 2021) zeichnet Dana Grigorcea ein atemberaubend atmosphärisches Porträt der postkommunistischen Gesellschaft in Rumänien\, die bis heute in einem Zwischenreich gefangen scheint. „Mit einer Komik\, die Grigorcea fabelhaft zum Funkeln bringt\,“ (Die Zeit) führt sie ihre Leserinnen und Leser ins Herz eines Schreckens\, wie ihn nur die eigene Vorstellungskraft erzeugen kann – oder der gestrenge Fürst Dracula. Grigorceas Erzählung verwebt nicht nur eine Vielfalt motivischer Elemente unterschiedlicher Dracula- und Vampirerzählungen und -verfilmungen\, sondern auch verschiedene Formen des Erzählens. Die historische Figur Vlad der Pfähler\, als Dracula bekannt\, wird erzählerisch heraufbeschworen und letztlich als Folie für Revanchismus\, Extremismus und die langersehnte Rückkehr einer starken Hand vor Augen geführt. Dem gegenüber steht Grigorceas komplexes Erzählen\, das sich von der Falle dualistisch-mythologischer Narrativen absetzt und sich ihr entzieht. In ihrem „politischen Schauerroman“ (NZZ) bricht Grigorcea das Schweigen zwischen den Generationen und zeigt\, dass noch sehr lebendig ist\, was man totgesagt hatte: Populismus\, Chauvinismus\, die Geister der Vergangenheit. An diesem Februarabend\, inmitten der Tübinger Altstadt\, ist es eine ganz besondere Freude\, die Autorin Dana Grigorcea zu einem Gespräch über ihren neuen Roman empfangen zu dürfen. \nMit:\nDana Grigorcea\nEndre Holéczy\, Moderation\, Leseperformance\nThomas Maos\, Sound \n„Dana Grigorcea erzählt sehr plastisch und mit poetischer Kraft (…) Ein Roman\, der weit über Rumänien hinaus aktuell und lesenswert ist.“ (SRF 2 Kultur) \nDas Buch: Eine junge Bukarester Malerin kehrt nach ihrem Kunststudium in Paris in den Ferienort ihrer Kindheit an der Grenze zu Transsilvanien zurück. In der Kleinstadt B. hat sie bei ihrer großbürgerlichen Großtante unter Kronleuchtern und auf Perserteppichen die Sommerferien verbracht. Eine Insel\, auf der die kommunistische Diktatur etwas war\, das man verlachen konnte. »Uns kann niemand brechen«\, pflegte ihre Großtante zu sagen. Inzwischen ist der Kommunismus Vergangenheit und B. hat seine besten Zeiten hinter sich. Für die Künstlerin ist es eine Rückkehr in eine fremd gewordene Welt\, mit der sie nur noch wenige enge Freundschaften und die Fäden ihrer Familiengeschichte verbinden. Als auf dem Grab Vlad des Pfählers\, als Dracula bekannt\, eine geschändete Leiche gefunden wird\, begreift sie\, dass die Vergangenheit den Ort noch nicht losgelassen hat – und der Leitspruch ihrer Großtante zugleich der Draculas ist. Die Geschichte des grausamen Fürsten will sie erzählen. Am Anfang befürchtet sie\, dass sie die Reihenfolge der Geschehnisse verwechseln könnte. Dann wird ihr klar: Jede Reihenfolge ergibt einen Sinn. Weil es in der Geschichte nicht um Ursache oder Wirkung geht\, sondern nur um: Schicksal. Doch wie unverrückbar ist dieses wirklich? Und kann vielleicht gerade ihr Erzählen die scheinbare Unausweichlichkeit dessen und seiner unendlichen Wiederholung wenden? \nDana Grigorcea wurde 1979 in Bukarest geboren\, sie studierte Germanistsik und Niederlandistik und lebt seit vielen Jahren mit ihrer Familie in Zürich. Die Werke der rumänisch-schweizerischen Schriftstellerin\, etwa der Roman „Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit“ und die Novelle „Die Dame mit dem maghrebinischen Hündchen“\, wurden in mehrere Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet\, u.a. mit dem Werkjahr der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia (2017) und dem 3sat-Preis im Rahmen des Ingeborg-Bachmann-Preises.\nEndre M. Holéczy studierte Allgemeine Rhetorik und Empirische  Kulturwissenschaften\, Literatur- und Kulturtheorie an der Universität Tübingen und Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. Zurzeit promoviert er im Bereich Dramentheorie an der New York University. Als Dramaturg und Regisseur hat er Theaterabende in Form von Stückentwicklungen begleitet – unter anderem am Tübinger Zimmertheater\, im Theaterhaus Stuttgart und am Theater Gütersloh; zudem hat er Moderationen an literaturwissenschaftlichen und literarischen Veranstaltungen am Deutschen Haus (NYU) und dem Austrian Cultural Forum in New York übernommen.\nThomas Maos\, Gitarrist\, Komponist und improvisierender Musiker bewegt  sich zwischen populärer und experimenteller Musik. Als Klangkünstler arbeitet er in zahlreichen Projekten zwischen Kunst\, Musik\, Theater und Performamce.\nSeine aktuelle Solo CD „glühen“ ist auf der Longlist und für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2021 nominiert. Sein internationales CAMP Festival für visual music wurde u.a. 2013 auf die Kunstbiennale nach Venedig eingeladen. \nEintritt: 15.- / erm. 10.- \nUnterstützt von      \nLink zum Livestream \nKartenvorbestellungen sind ausschließlich über diese Adresse möglich: soloduotrio@s650222814.online.de. Bitte dabei immer das Datum des Konzerts\, Name und eine Kontaktmöglichkeit angeben. \nDie Reihe wird gefördert vom Land Baden-Württemberg.
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SUMMARY:LP – Listening Pleasures
DESCRIPTION:LP – Listening Pleasures \nIm Zeitalter von Playlisten\, Shuffle-Funktion und Spotify schalten wir einen Gang zurück und den Plattenspieler ein: Bei »LP – Listening Pleasures« geht es ganz ums Hören: ein Album – eine LP – in voller Länge\, komplett am Stück und ohne (Werbe-)Unterbrechung. Denn nur so kann ein Album seine magische Anziehungskraft entfalten\, uns in seinen Bann ziehen und uns bezaubern. \nProtagonisten der Tübinger (Sub-)Kulturszene präsen­tieren ausgesuchte Langspielplatten mit einer kurzen Einführung zu Album\, Band und KünstlerInnen. \nIn (Corona-konformem) entspanntem Ambiente und bei Kaltgetränken wird relaxt gelauscht und entdeckt\, was in der Rille steckt. \nHeute: Markus Hoppe (DJ\, Musikliebhaber) präsentiert »Crack In The System« (1994) von Dead Moon. Die LP (Picture Disc) für den europäischen Markt ist auf dem Tübinger Label Music Maniac Records erschienen. Dead Moon war eine amerikanische Garage-Rock-Band (1987 bis 2006) gegründet in Portland\, Oregon.
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SUMMARY:Andreas Reichel Quartett
DESCRIPTION:Jazz für Kopf & Körper: Achim Reichel und seiner aktuellen Band ist der Swing in ihrer Musik wichtig. In Eigenkompositionen und mit Highlights aus der Jazzgeschichte zeigen sie\, dass Jazz virtuos und einfühlsam ist\, aber auch in die Beine geht. In seiner Teenagerzeit (Reichel spielt da noch in der Blaskapelle) lernt der 1992 geborene Saxofonist aus der Südwestpfalz via World Wide Web Cannonball Adderley\, Charlie Parker und John Coltrane kennen. Jazz wird zu seinem Ding\, er spielt in Sessions und Bands\, studiert Saxofon an der Musikhochschule Stuttgart und erspielt sich einen Namen in der Stuttgarter Szene. Aktuell ist er mit dem Pianisten Nicolai Daneck unterwegs\, der auch über die Jazzszene Baden-Württembergs hinaus bei Auftritten und CD-Produktionen (u. a. mit Matthias Daneck und Alberto Menéndez) von sich reden macht. Mit im Quartett sind mit verlässlichem Grundgroove der Bassist Jan Dittmann und Johannes Hamm\, der derzeit Jazz Performance in New York studiert\, am Schlagzeug. Das Andreas Reichel Quartett ist jung\, lebendig und sorgt für Beweglichkeit. \nAndreas Reichel (as)\nNicolai Daneck (p)\nJan Dittmann (b)\nJohannes Hamm (dr) \nwww.andreasreichel.de/ \nEintritt: 15 €\, Schüler/Studenten: 5 € \nzur Kartenreservierung \nEs gilt die tagesaktuelle Corona-Verordnung
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SUMMARY:DRUMS and SAXOPHONE
DESCRIPTION:SOLODUOTRIO – Neue Töne aus der Quarantäne\nIn dieser einmaligen Konzertreihe präsentiert der Club Voltaire zwischen dem 11.9.2021 und dem 19.2.2022 kreative Künstler*innen\, die in der Zeit der Corona-Lockdowns Solo-\, Duo- und Trio-Programme entwickelt haben. Sie sind Zeugnisse einer ganz besonderen Zeit. Das außergewöhnliche Programm reicht von Singer/Songwriter\, Jazz\, Neue Musik\, Experimentelle Musik über Worldmusic bis zur Literaturperformance. \nHeute gibt es eine unverhoffte Programmänderung: Verena Marissa und ihr Theremin mussten leider absagen! Stattdessen konnte Carsten Netzt gewonnen werden\, er wird also zusammen mit Jonathan König den Abend gestalten. \nJonathan König\nDer Schlagzeuger Jonathan König präsentiert sein aktuelles und viel beachtetes Solo-Album DEEP SPACE TRANSPORT\, auf dem sich vielschichtige Rhythmen mit elektro-akustischen Klängen verbinden und cineastische Klangbilder erzeugen.\nAls Mitglied der Söhne Mannheims hat er die großen Stadien bespielt und landete einen Hit mit seiner Drum-Performance Stoiber on Drums.\nwww.jonnykoenig.de  \nCarsten Netz\nSaxophon\, Klarinette\, Querflöte\, Elektronik. Der Stuttgarter Musiker Carsten Netz erkundet für seine Solo-Performance die klangtiefen seiner Holzblasinstrumente. Im Fokus stehen neben ungewöhnlichen Tonartikulationen auch der Rhythmus der perkussiven Klappenpolster. Das Repertoire reicht von hauchfeinen Ansätzen der Luft bis hin zu obertonreichen Klangwolken\, die elektronisch verfeinert und geschichtet werden.\nCarsten Netz hat an den Hochschulen für Musik in Würzburg und in Stuttgart Jazz- und Popularmusik studiert. Im Jahr 2001 war er Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg und erhielt von der Stadt Rostock einen Förderpreis. Seine flexible und innovative Spielweise auf den verschiedenen Holzblasinstrumenten machen ihn zu einem gefragten Mitspieler und Solisten. Er hat sich in der Stuttgarter Musikszene als Grenzgänger zwischen populärer und experimenteller Musik einen Namen gemacht. \nEintritt: 15.- / erm. 10.- \nLink zum Livestream \nKartenvorbestellungen sind ausschließlich über diese Adresse möglich: soloduotrio@s650222814.online.de. Bitte dabei immer das Datum des Konzerts\, Name und eine Kontaktmöglichkeit angeben. \nDie Reihe wird gefördert vom Land Baden-Württemberg.
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SUMMARY:Jazzclub Jam Session
DESCRIPTION:Nach fast zwei Jahren unfreiwilliger Pause wollen wir im neuen Jahr unsere Sessions wieder aufnehmen. Lassen wir uns überraschen\, welche Band den Abend eröffnet und anschließend zum gemeinsamen Jammen einlädt. Egal wer es sein wird\, Groove und Swing sind hier garantiert. Let’s Jam! \nEintritt frei! \nDa es noch nicht ganz sicher ist\, wie die Session stattfinden kann\, bitte aktuell unsere Website checken!  \nFür die Session gilt die tagesaktuelle Corona-Verordnung
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SUMMARY:DÄHN | MAOS (CD-Präsentation)
DESCRIPTION:SOLODUOTRIO – Neue Töne aus der Quarantäne\nIn dieser einmaligen Konzertreihe präsentiert der Club Voltaire zwischen dem 11.9.2021 und dem 19.2.2022 kreative Künstler*innen\, die in der Zeit der Corona-Lockdowns Solo-\, Duo- und Trio-Programme entwickelt haben. Sie sind Zeugnisse einer ganz besonderen Zeit. Das außergewöhnliche Programm reicht von Singer/Songwriter\, Jazz\, Neue Musik\, Experimentelle Musik über Worldmusic bis zur Literaturperformance. \nFried Dähn\, E-Cello\nThomas Maos\, Gitarre\, Pedale\nNach jeweils einer Soloplatte haben sich die beiden Tübinger Musiker zusammengetan\, um statt Festivalorganisation und Kuratorentätigkeit wieder ein gemeinsames musikalisches Projekt zu starten und ein Duo-Album aufzunehmen\, welches Anfang 2022 erscheinen wird.\nZwischen Neopop und Experimental\, Elektro-Indie und Neuer Musik lassen die beiden Klangkünstler ihrer Phantasie freien Lauf und überraschen mit einem Mix von der gefühlvollen Ballade über experimentelle Klangskulpturen bis zu heftig rockenden und ekstatischen Kompositionen. \nFried Dähn und Thomas Maos haben das internationale CAMP-Festival ins Leben gerufen und waren damit in ganz Europa unterwegs. \nwww.elektrogitarre.de\nhttps://www.friedstyle.com/de/ \n  \nEintritt: 15.- / erm. 10.- \nLink zum Livestream \nKartenvorbestellungen sind ausschließlich über diese Adresse möglich: soloduotrio@s650222814.online.de. Bitte dabei immer das Datum des Konzerts\, Name und eine Kontaktmöglichkeit angeben. \nDie Reihe wird gefördert vom Land Baden-Württemberg.
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SUMMARY:Markus Harm „Unison Soul“ Quintett
DESCRIPTION:Im Einklang\, zu fünft und mit Seele – das Unison Soul Quintett ist eine Formation um den Pianisten Alexey Podymkim und den Saxofonisten Markus Harm\, in dem deutsche und russische Jazzmusiker gemeinsam der Essenz des Jazz nachspüren: Freiheit\, Musik als globale Sprache\, Improvisation. Podymkim stammt aus Barnaul\, der Hauptstadt der Region Altai\, und lebt seit 2003 in Moskau. Dort ist er ein anerkannter Pianist\, der mit Moskauer Künstler*innen und international anerkannten Jazzmusiker*innen auftritt. Auch der Trompeter Andrey Lobanov ist in der Moskauer Szene zuhause\, spielte u.a. auch mit Dave Brubeck oder Scott Hamilton. Markus Harm – mit Tübinger Wurzeln und Nürnberger Homebase – ist einer der mitreißendsten jungen Saxofonisten des Landes. Ideenreich und verlässlich die Rhythmusgruppe mit Jens Loh am Bass und Dominik Raab an den Drums\, die das Quintett komplett macht. Eine Band\, die musikalisch vorlebt\, was auf der politischen Bühne nicht immer so richtig funktioniert. \nMarkus Harm (as)\nAndrey Lobanov (tp)\nAlexey Podymkin (p)\nJens Loh (b)\nDominik Raab (dr) \nEintritt: 15 €\, Schüler/Studenten: 5 € \nZur Kartenreservierung \nEs gilt die tagesaktuelle Corona-Verordnung
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